Heraus zum Gedenken an die rote Ruhrarmee! Heraus zum 14.03.!

Dieses Jahr wollen wir gemeinsam unseren Vorkämpfer:innen der roten Ruhrarmee gedenken.

Nach dem 1. Weltkrieg, in dem die imperialistischen Mächte ihre Arbeiter:innen in einer blutigen Mordmaschinerie verheizte, kam es europaweit zu Aufständen gegen die alte Ordnung. In Russland wurde in der Oktoberrevolution die Zarenherrschaft beendet und auch in Deutschland wurde in der Novemberrevolution die Herrschaft des Kaisers, kleiner Könige und Adeliger beendet. Die Novemberrevolution blieb aber unvollständig, der Kapitalismus wurde nicht überwunden. Die Revolution wurde blutig beendet. Die neue SPD Regierung ging zusammen mit reaktionären Kräften gegen unsere aufständigen Klassengeschwister vor. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht stehen exemplarisch für die mörderische Repression.

Doch die Novemberrevolution war nicht das einzige revolutionäre Aufbegehren unserer Klasse. Auch in München wurde versucht eine Räterepublik zu errichten. Und auch hier schlug der Staat blutig zurück.

Auch im Ruhrgebiet versuchte sich unsere Klasse aus der kapitalistischen Ausbeutung zu befreien. Im Kampf gegen den reaktionären Kapp Putsch organisierten Arbeiter:innen den größten Generalstreik der deutschen Geschichte. Im Ruhrgebiet organisierten sich Arbeiter:innen unterschiedlicher sozialistischer Strömungen, bewaffneten sich und besiegten die putschenden Freikorps. In weiten Teilen des Ruhrgebiets übernahmen daraufhin Arbeiterräte die Verwaltung. Die rote Ruhrarmee steht für sozialistische Zusammenarbeit, USPD, KPD und FAUD kamen zusammen.

Doch wie schon in der Novemberrevolution und der Münchener Räterepublik wurde die Selbstbefreiung unserer Klasse aus einem Bündnis der sozialdemokratischen Regierung der Weimarer Republik mit den reaktionären Kräften der Freikorps blutig niedergeschlagen.

Wir wollen den gefallenen Arbeiter:innen der roten Ruhrarmee gedenken, ihre Zusammenarbeit und ihren Kampf gegen die reaktionäre Gewalt und für die Befreiung unserer Klasse ehren.

Dafür besuchen wir gemeinsam das Grab der gefallenen Dortmunder Arbeiter in Eving. Schließt euch um 16:00 an der Haltestelle Zeche Minister Stein an. Im Anschluss veranstalten wir einen Vortrag um 18:30 im Taranta Babu und danach ein offenen Abend.

Glück auf rote Ruhrarmee.

Gemeinsamer Aufruf von:

  • Revolutionäre Aktion Dortmund
  • Feministische Initiative Ruhr
  • Antifa Jugend Dortmund
  • OAT Dortmund
  • Sol Dortmund